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El Salvador als Beispielprojekt

Seit 2011 arbeitet Anna Theißen - die Tochter einer unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen - in den hier vorgestellten Projekten mit. Die Bilder stammen aus einer Präsentation, die sie dazu gehalten hat.

Soziale Projekte “Jean O’Donovan” in der Gemeinde “22 de abril”

Die Projekte umfassen: Basis-Gesundheitsstation Labor Apotheke Herstellung von Naturmedizin Kindergarten oder Kindertagesstätte Vorschule Schule (1. bis 6. Klasse) Schule unter freiem Himmel Bibliothek Küche Bauernhof / Finca Eierverkauf Kunsthandwerkstatt
Inhalt der Präsentation von Anna Theißen
Nach und nach werden in diesem Internetauftritt auch andere Projekte vorgestellt, die wir seit der Gründung des Weltladens unterstützt haben oder aktuell unterstützen. Danke für Ihren Einkauf und die dadurch möglich werdende Hilfe in aller Welt, nicht nur in den von uns speziell geförderten Projekten.

Projekte

Wir fördern seit 1988

Seit der Gründung 1987 unterstützen wir Projekte weltweit. Diese unterliegen bestimmten Kriterien, denen wir uns verpflichtet haben und von denen wir glauben, dass sie faire Bedingungen für unsere Partner darstellen. Auf den Jahresversammlungen hat jedes Mitglied das Recht, Projekte vorzuschlagen, über die dann abgestimmt wird. Folgende Kriterien sollen erfüllt werden: Hilfe zur Selbsthilfe keine Verwaltungskosten, die die Spendensumme verringern keine dauerhafte Abhängigkeit von den Spendengeldern es muss die Möglichkeit bestehen, die Spendenvergabe persönlich kontrollieren zu können Kontakte zu den Projekten müssen bestehen oder aufgebaut werden können Auch wenn wir im Laufe der Jahre mit der Spendenvergabe nicht immer alle Kriterien dauerhaft erfüllen konnten, sind wir der Überzeugung, dass unsere Hilfe wichtig und richtig war und bleiben wird.

Projektbeispiele

Hier einige der von uns in der Vergangenheit geförderten “Hilfen zur Selbsthilfe”: Crèche Sao Vicente de Paulo in Tangua / Brasilien (Kindertagesstätte, Nähwerkstatt für Mütter) Piláo Arcádo / Brasilien (Kindertagesstätte, Gesundheitsstation, Nähwerkstatt für Frauen) Colonia 22 de abril in San Salvador / El Salvador (Kunsthandwerk-, Holz- und Schreinerwerkstatt für Jugendliche) Kikot / Kamerun (Schule mit Internat, Ausbildungsstätte für Jugendliche) Wasserprojekt in Humbang Habinsaran / Nord-Sumatra / Indonesien (Kleinkredite für den Bau von Brunnen, Zisternen oder Wasserauffangbecken zur Trinkwasserversorgung) Kindertagesstätte Casa Milagro Sta. Cruz / Guatemala UVA Spice / Sri Lanka

Aktuell unterstützen wir fünf Projekte in vier Ländern:

Brasilien: Piláo Arcádo El Salvador: Colonia 22 de abril Bugamba/Tansania: Gesundheitsstation Njombé/Tansania: Mädchenschule La Paz/Bolivien: Para los Ninos ARCO IRIS

Gesundheitsprojekt in Pushtan

Zusammen mit einer kleinen Gruppe von Einwohnern haben wir uns in dem Ort Pushtan im Bundesstaat Sonsonate, ein Gesundheitsprojekt ausgedacht. In der ersten Phase wurden zwei Erste-Hilfe-Kurse - unterstützt vom Roten Kreuz - durchgeführt. Dann folgte die Bestückung des Erste-Hilfe-Koffers. Über einen Essensverkauf wurde Geld für Medizin und z.B. Arztbesuche gesammelt. Falls möglich, sollen Aufbaukurse in Erste-Hilfe angeboten werden (das hat sich leider aufgrund der sehr angespannten Sicherheitslage in diesem Gebiet als derzeit unmöglich herausgestellt). Durch einige Beispielfotos können Sie sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort und der Arbeit mit den Menschen machen.

Nachrichten aus dem Projekt in Bolivien

Bolivien, La Paz (Arco Iris, Josef Neuenhofer): Seit Jahren verbindet uns eine Freundschaft zu Pfarrer Josef Neuenhofer, der in La Paz die Stiftung Arco Iris für Straßenkinder gegründet hat. Er erreicht in seiner Stiftung 6.300 Straßenkinder und gibt ihnen eine Aussicht auf eine Zukunft. 2020 hat die Coronakrise die Bevölkerung von La Paz hart getroffen: Die im März verhängte Ausgangssperre sperrt die Straßenkinder mit ihren Müttern aus. Sie können ihrer Arbeit auf der Straße nicht mehr nachgehen, Hungertod droht. Dabei reichen schon 10 Dollar für eine Familie eine Woche lang. Arco Iris bringt ihnen Essen und Hygieneartikel in ihre Lehmhäuser. Schule findet nicht mehr statt, das öffentliche Leben ist völlig zusammengebrochen. Josef Neuenhofer hat den Virus im Oktober nur knapp überlebt. Unsere Schule (Anm.: Pius Gymnasium) hat, Stand 3. Advent 2020, 12.400 Euro gespendet! Das macht mich stolz auf meine Schule. Dr. Hermann Krüssel www.arco-iris.de www.para-los-ninos.de

Pilao Arcado, Bahia, Brasilien

Die Missionspfarrei Piláo Arcado liegt im Bundesstaat Bahia. Das Gebiet gehört zu den trockensten und wasserärmsten Gebieten der Erde und wird auch „das Armenhaus Brasiliens“ genannt. In Brasilien besteht grundsätzlich Schulpflicht. Diese ist allerdings daran gebunden, dass die Kinder sich die Schulkleidung leisten können und die notwendigen Unterrichtsbücher haben. Oft haben die Kinder, bis sie in die Schule kommen, keine Kleidung sondern eher Lumpen. Die Familien haben dafür einfach kein Geld. Damit die Schulkleidung sauber und gepflegt sein kann, muss Kleidung zum Umziehen vorhanden sein. Dazu ist häufig finanzielle Unterstützung notwendig. Pater Wilhelm hat in Piláo Arcado einen Kindergarten, eine Kindertagesstätte und eine Schule für die arme Bevölkerung aufgebaut. Mittlerweile zählt diese Schule zu den besten Schulen in der ganzen Gegend. Schüler aus dieser Schule schaffen es inzwischen, dem Kreislauf der Armut zu entkommen. Leider können pro Jahr nur ca. 50 % der Kinder aufgenommen werden, die in diese Schule gehen möchten. Die Schule ist eine Schule der Armen. Die Schüler bekommen daher hier auch Verpflegung. Mangelernährung ist weit verbreitet und so sind eine Haupt- und ein bis zwei Zwischenmahlzeiten sehr willkommen. Manche Kinder wollen keine Ferien, weil sie zu Hause wegen der Armut hungern müssten. Auch die Schulbücher stellt die Schule Sto Antonio kostenlos zur Verfügung. Die Kinder und Jugendlichen in und um Piláo Arcado haben so die Möglichkeit, vom Kindergarten bis zum Übergang in die Universität trotz ihrer Armut gut gefördert und fundiert ausgebildet zu sein.